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Förderung durch die Zoonosenplattform

Aufruf für die Einreichung von Projektanträgen und Anträgen zur "Förderung von Wissenschaftlichen Veranstaltungen"  bei der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen

Das Ziel der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen ist es, die Vernetzung zwischen den wissenschaftlich an Zoonosen forschenden Arbeitsgruppen aus Humanmedizin, Tiermedizin und Infektionsbiologie an universitären und außeruniversitären Standorten in Deutschland zu intensivieren. Gleichzeitig soll die Forschung an standort- und themenübergreifenden Projekten sowie die bessere Nutzbarkeit von Forschungsergebnissen vorangetrieben werden.

Die vier Bundesministerien - Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesministerium für Verteidigung - stellen weiterhin Fördermittel für die Durchfühung von Pilot- und Querschnittsprojekten sowie für die Förderung interdisziplinärer Doktorandenprojekte im Bereich Zoonosen zur Verfügung.
Des Weiteren stehen Fördermittel zur Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen bereit.

Projektanträge für innovative Pilotprojekte, vernetzende Querschnittsprojekte und interdisziplinäre Doktorandenprojekte können über die Geschäftsstelle der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen eingereicht werden. Die Definition für Pilot- und Querschnittsprojekte finden Sie in dem Dokument zum Verfahren zur Vergabe von Projekten. Die Definition für interdisziplinäre Doktorandenprojekte finden Sie in Dokument Verfahren zur Vergabe interdisziplinärer Doktorandenprojekte.

Voraussetzung für die Zulassung zur Begutachtung ist, dass sich der Projektantrag thematisch einem der in der Forschungsagenda genannten Themenfelder zuordnen lässt.

Zum Beantragen eines Projektes  oder eines Antrages zur Förderung von wissenschaftlichen Veranstaltungen bei der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen, verwenden Sie bitte das entsprechende Formblatt, das auf dieser Seite zum Download angeboten wird. Antragssprache ist i.d.R. Deutsch.

Damit das Antragsverfahren möglichst problemlos ablaufen kann, lesen Sie bitte das Verfahren zur Vergabe von Pilot- und Querschnittsprojekten bzw. zur Vergabe von interdisziplinären Doktorandenprojekten sowie das Merkblatt zur Förderung von wissenschaftlichen Veranstaltungen aufmerksam durch. Es enthält wertvolle Informationen zu den Projekten und dem Projektantragsverfahren der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen.

Voraussetzung für die Förderung unter dem Dach der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen ist die Erfüllung der in den genannten Dokumenten gelisteten Kriterien.

Pilot- und Querschnittsprojekte

Alle Projekte müssen einen Mehrwert für die Zoonosenforschung enthalten. Hierzu gehören konkrete Konzepte, wie die im Projekt etablierten Methoden und Infrastrukturen an andere Wissenschaftler weitergegeben werden sollen (z. B. durch Schulung von Wissenschaftlern in neuen Techniken oder Methoden), wie Proben- oder Datenbanken der Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen oder wie Nachwuchswissenschaftler gefördert werden. Eine reine Veröffentlichung von Projektergebnissen in Fachzeitschriften bedeutet keinen ausreichenden Mehrwert, der ein Projekt über die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen förderwürdig macht.

Alle Antragsteller werden gebeten, besonders den Mehrwert für die Zoonosenforschung, d.h. den Nutzen des Projektes bzw. des Ergebnisses über die Projektdauer hinaus für mehr Zoonosenforscher als den Antragsteller allein, herauszustellen. Dabei ist die Veröffentlichung der Projektergebnisse erwünscht, gilt aber allein nicht als ausreichender Mehrwert für eine Förderung unter dem Dach der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen.

Für Pilotprojekte ist besonders der Neuwert bzw. die Originalität hervorzuheben.

Für Querschnittsprojekte ist die erfolgreiche und intensive Vernetzung des Antragstellers mit anderen Partnern der Zoonosenforschung besonders herauszustellen.

Hier finden Sie alle Informationen zur Förderung von Pilot- und Querschnittsprojekten.

Interdisziplinäre Doktorandenprojekte

Die Zoonosenplattform räumt der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses traditionell einen hohen Stellenwert ein. Es besteht der Bedarf, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in frühen Karrierestadien interdisziplinär zu vernetzen und mit dem Bewusstsein eines Zoonosenforschers, der sich in einer interdisziplinären Community einordnet, auszubilden. Nur dies ermöglicht, zukünftigen Bedarfen in der Infektionsforschung (s. G20-Ziele) durch hochwertige Forschungsarbeit durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit breitem, interdisziplinärem Spektrum gerecht zu werden. Daher fördert die Zoonosenplattform interdisziplinäre Doktorandenprojekte im Bereich der Zoonosenforschung:

Interdisziplinäre Doktorandenprojekte haben das Ziel, Doktoranden/-innen in einem sehr frühen Stadium der eigenen wissenschaftlichen Karriere im Sinne des One Health-Leitgedanken zu qualifizieren. Die Interdisziplinarität des Projektes mit Relevanz für die Zoonosenforschung muss ausgewiesen werden. Dafür müssen mindestens zwei Disziplinen (beispielsweise Veterinärmedizin, Humanmedizin, Biologie, Klimaforschung etc.) mit Relevanz für die Zoonosenforschung am Projekt beteiligt sein. Als ein Ausweis der Qualifikation ist am Ende des Projektes das sogenannte One Health Zertifikat nachzuweisen. Um dieses zu erlangen, gelten die Vorgaben entsprechend des Leitfadens zur Erlangung des One Health Zertifikats.

Alle Antragsteller werden gebeten, besonders den Mehrwert für die Zoonosenforschung, d.h. den Nutzen des Projektes bzw. des Ergebnisses über die Projektdauer hinaus für mehr Zoonosenforscher als den Antragsteller allein, herauszustellen. Dabei ist die Veröffentlichung der Projektergebnisse erwünscht, gilt aber allein nicht als ausreichender Mehrwert für eine Förderung unter dem Dach der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen.

Für interdisziplinäre Doktorandenprojekte sind die Relevanz des Themas für die Zoonosenforschung und die Interdisziplinarität des Projektes besonders herauszustellen.

Hier finden Sie alle Informationen zur Förderung von interdisziplinären Doktorandenprojekten.

Wissenschaftliche Veranstaltungen

Die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen fördert wissenschaftliche Veranstaltungen, die der Anbahnung neuer Kooperationen und Projekte im Bereich der Zoonosenforschung dienen. Gefördert werden Veranstaltungen in Deutschland, die einen hohen Vernetzungsgrad von Human- und Veterinärmedizin sowie institutionsübergreifenden Charakter aufweisen.

Die Details zur Förderung wissenschaftlicher Veranstaltungen finden Sie in dem Merkblatt "Förderung wissenschaftlicher Veranstaltungen".

Zusätzlich können bei der Zoonosenplattform auch strategische Veranstaltungen beantragt werden. Das Merkblatt zu strategisch-relevanten Veranstaltungen finden Sie hier.

Alle Projekte müssen einen Mehrwert für die Zoonosenforschung enthalten. Hierzu gehören konkrete Konzepte, wie die im Projekt etablierten Methoden und Infrastrukturen an andere Wissenschaftler weitergegeben werden sollen (z. B. durch Schulung von Wissenschaftlern in neuen Techniken oder Methoden), wie Proben- oder Datenbanken der Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen oder wie Nachwuchswissenschaftler gefördert werden. Eine reine Veröffentlichung von Projektergebnissen in Fachzeitschriften bedeutet keinen ausreichenden Mehrwert, der ein Projekt über die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen förderwürdig macht.

Als Projekte sollen keine Arbeiten beantragt werden, die in den Aufgabenbereich hoheitlicher Dienste des Antragstellers gehören. Projekte, deren alleiniges Ziel die Sequenzierung von Genomen ist, werden nur in besonderen Ausnahmefällen gefördert.

 

Querschnittsprojekte:

Querschnittsprojekte dienen dem Aufbau von Strukturen und nachhaltig agierenden Netzwerken , die spätestens nach Ende der Förderung für alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit Zoonosen arbeiten, zugänglich und nutzbar sind.

 

Pilotprojekte:

Die aus dem Projekt resultierende neue Methode oder wegweisende Erkenntnis für die Zoonosenforschung ist der Mehrwert, der aus Pilotprojekten entsteht. 

Als Projekte sollen keine Arbeiten beantragt werden, die in den Aufgabenbereich hoheitlicher Dienste des Antragstellers gehören.
Projekte, deren alleiniges Ziel die Sequenzierung von Genomen ist, werden nur in besonderen Ausnahmefällen gefördert. Weitere Ausschlusskriterien sind:

  • Projekte zu Themen, die keinen erkennbaren Zoonosenbezug haben
  • Projekte, deren Ziel die Fertigstellung eines bereits begonnen Projektes oder einer Doktorarbeit ist
  • Projekte, deren alleiniges Ziel die Sequenzierung von Genomen ist
  • Aufgaben, die in den hoheitlichen Bereich des Antragstellers oder eines Projektpartners fallen
  • Projekte deren einziger Mehrwert eine Publikation ist
  • die Entwicklung von Leistungen, die anderweitig kommerziell angeboten werden
  • Schließung von Etatlücken oder Austockung eines Grundetats
  • Ergänzungen bereits bestehender Förderungen (= Doppelförderung)
  • Reisestipendien, Druckkostenzuschüsse und ähnliches als alleiniger Projektinhalt

Antragsberechtigt sind alle Mitglieder der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen. Dieser Aufruf richtet sich auch explizit an den wissenschaftlichen Nachwuchs!

Projektanträge werden ohne spezielle Einreichfristen jederzeit per E-Mail oder per Post entgegen genommen und in der Reihenfolge ihres Eintreffens bearbeitet und im Internen Beirat begutachtet. Zur Präsentation Ihres Projektantrags werden Sie zur nächstmöglichen Sitzung des Internen Beirats eingeladen. Aufgrund der zeitlichen Möglichkeiten pro Sitzungstag kann allerdings nicht garantiert werden, dass alle eingereichten Anträge in die jeweils nächste Sitzung aufgenommen werden können. Sie werden rechtzeitig informiert, zu welchem Termin Sie eingeladen werden. Bitte vergessen Sie bei ausschließlich elektronisch eingereichten Projektanträgen Ihre Unterschrift darunter nicht!

Die nächste Sitzung des Internen Beirats findet am 12. November 2019 in Berlin statt.

Wir beraten Sie im Vorfeld Ihres Antrages gerne. Bitte wenden Sie sich hierzu an die Geschäftsstelle.

Der Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen endet, wenn das maximale Fördervolumen erreicht ist.

  1. Einreichen des Projektantrags bei der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen Standort Münster
  2. Begutachtung durch den Internen Beirat
  3. Einreichen des Formantrags und abschließende Prüfung durch den Projektträger bzw. das fördernde Ministerium

Bei Veröffentlichungen zu einem Pilot- oder Querschnittsprojekt, bzw. eines interdisziplinären Doktorandenprojektes soll auf die Förderung unter dem Dach der Zoonosenplattform hingewiesen werden:

Dieses Projekt (Förderkennzeichen) wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung* / Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft* / Bundesministerium für Gesundheit* unter dem Dach der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen gefördert.

This project (Förderkennzeichen) has been funded by the Federal Ministry of Education and Research* / Federal Ministry of Food and Agriculture* / Federal Ministry of Health* within the network of the German Research Platform for Zoonoses.

* Zutreffendes bitte auswählen / please select  

 Ansprechpartner finden Sie in der Geschäftsstelle