Im März 2006 wurde zwischen dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) eine Forschungsvereinbarung zu Zoonosen geschlossen. Ziel dieser Vereinbarung ist es, durch wissenschaftliche Grundlagen langfristig die Prävention, Diagnose und Therapien von Zoonosen und damit den Gesundheitsschutz von Mensch und Tier zu verbessern.
Die Forschungsvereinbarung besteht aus zwei Elementen:
a) Förderschwerpunkt Zoonotische Infektionskrankheiten (Zoonosenverbünde)
b) Nationale Forschungsplattform für Zoonosen
Zurzeit werden folgende Zoonosen im Rahmen dieser Vereinbarung erforscht: Chlamydien-Infektionen Infektionen mit Mycobacterium avium ssp. paratuberculosis Influenza lebensmittelbedingte Infektionen Campylobacter spp. Salmonella spp. Escherichia coli Yersinia enterocolitica Yersinia pseudotuberculosis Lyssavirusinfektionen Q-Fieber schweres akutes respiratorisches Syndrom (SARS) Staphylococcus aureus/MRSA Toxoplasmose Vibrio-Infektionen Von 2007 bis 2010 wurde an folgenden Zoonosen geforscht
Zurzeit werden folgende Zoonosen im Rahmen dieser Vereinbarung erforscht:
Von 2007 bis 2010 wurde an folgenden Zoonosen geforscht
Frühsommer-Meningoenzephalitis-Virus (FSMEV) West-Nil-Virus (WNV)
Zusammenfassender Bericht in der Süddeutschen Zeitung vom 4. Mai 2012