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Pilotprojekt: Rolle zirkulierender endothelialer Progenitorzellen bei zoonotischen hämorrhagischen Fiebererkrankungen am Beispiel der Hantavirusinfektion

 
 

Kolonie-bildende endotheliale Progenitorzellen (CFU-EPCs) 

 

 Quelle: Dr. Ellen Krautkrämer

Im Rahmen dieses Projektes soll die Rolle zirkulierender endothelialer Progenitorzellen (cEPC), die zur Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der endothelialen Barrierefunktion beitragen, bei hämorrhagischen zoonotischen Infektionskrankheiten untersucht werden. Die Untersuchungen sollen am Beispiel der Hantavirusinfektion, deren Komplikation das Nierenversagen ist, durchgeführt werden. Bei der Infektionen wird das Nierenendothel geschädigt, was das Organversagen herbeiführt.

 
In diesem Projekt soll die Anzahl der vorhandenen cEPCs sowie die für deren Mobilisierung wichtigen Cytokine im Blut von Patienten analysiert und mit den Daten zum klinischen Verlauf verglichen werden. Parallel sollen cEPCs aus dem Blut von Patienten isoliert und in vitro auf Funktionalität untersucht werden. Die so gewonnenen Erkenntnisse werden Aussagen zur Pathogenese der Hantavirusinfektionen ermöglichen und eine Grundlage für den potentiellen Nutzen von EPCs bei hämorrhagischen Infektionskrankheiten sein. Sehr wahrscheinlich ist ein Nutzen im Hinblick EPCs als prädiktive Marker während Infektionen zu erwarten.

 

Workshop "Endotheliale Progenitorzellen" (Heidelberg)

Der Workshop "Endotheliale Progenitorzellen" ist Teil des Pilotprojektes "Rolle zirkulierender endothelialer Progenitorzellen bei zoonotischen hämorrhagischen Fiebererkrankungen am Beispiel der Hantavirusinfektion".

 

Der Workshop richtet sich vor allem an Nachwuchswissenschaftler der Zoonosenplattform, die an Endothel-assoziierten Krankheitserregern arbeiten. In drei Tagen werden in praktischen Übungen Kenntnisse zur Analyse von endothelialen Progenitorzellen vermittelt. Voraussetzungen für die Teilnahme sind Kenntnisse im Umgang mit Zellkultur und Durchflusszytometrie. 

Der Workshop wird an zwei Terminen (7.-9. März und 25.-27. April) mit demselben Programm durchgeführt. Pro Termin können 8-12 Teilnehmer aufgenommen werden.

 

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme bis 18. Februar an.

 

Weitere Informationen finden Sie zum Download als pdf. Darüber hinausgehende Informationen erhalten Sie bei Frau Dr. Ellen Krautkrämer.

 

Das Anmeldeformular erhalten Sie hier.

 

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Koordinatorin: Dr. Ellen Krautkrämer (Universitätsklinikum Heidelberg)
 
Projektbeginn: 01.06.2011

Förderdauer: 12 Monate


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