Pilotprojekte sind kleine Projekte mit einem hohen Maß an Originalität und wissenschaftlichem Risikocharakter. Sie basieren auf einer innovativen Hypothese, die überprüft werden soll, bevor basierend auf den Ergebnissen des Pilotprojekt weitere Fördermittel außerhalb der Zoonosenplattform aquiriert werden können. Pilotprojekte profitieren von der Vernetzung innerhalb der Zoonosenplattform und dem Austausch zwischen Fachgebieten und Institutionen. Die daraus resultierende neue Methode oder wegweisende Erkenntnis für die Zoonosenforschung ist der Mehrwert, der aus Pilotprojekten entsteht.
Die derzeit geförderten Pilotprojekte werden im Folgenden vorgestellt.
Bei Kooperationsinteresse oder Fragen zu diesen Projekten wenden Sie sich bitte an die Koordinatoren oder an die Geschäftsstelle der Zoonosenplattform.
Entwicklung der Grundlagen für eine funktionelle Epidemiologie von Giardia duodenalis Infektionen (Gd-Biobank)
Ein funktioneller Array zur Detektion von Botulinum Toxinen (BoNT): Multiplex-Endopeptidaseassay auf Basis der Luminex-Technologie (Funktioneller Array für BoNT)
Rolle zirkulierender endothelialer Progenitorzellen bei zoonotischen hämorrhagischen Fiebererkrankungen am Beispiel der Hantavirusinfektion (Hantavirus und Endothelschaden)
Identifizierung von RNA- und DNA-Viren in Liquor von Patienten mit aseptischer Meningoenzephalitis unbekannter Ätiologie mittels Pyrosequenzierung
Pilotprojekte der Zoonosenplattform werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Zusammenfassender Bericht in der Süddeutschen Zeitung vom 4. Mai 2012