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Aufruf für die Einreichung von Projektanträgen bei der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen


Das Ziel der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen ist es, die Vernetzung zwischen den wissenschaftlich an Zoonosen forschenden Arbeitsgruppen aus Humanmedizin, Tiermedizin und Infektionsbiologie an universitären und außeruniversitären Standorten in Deutschland zu intensivieren. Gleichzeitig soll die Forschung an standort- und themen-übergreifenden Projekten sowie die bessere Nutzbarkeit von Forschungsergebnissen vorangetrieben werden.
Das BMBF stellt daher im Rahmen der ersten Förderphase der Zoonosenplattform insgesamt 1.500.000,- € für die Förderung von themenoffenen Pilot- und Querschnittsprojekten im Bereich Zoonosen zur Verfügung. Projektanträge für Pilot- und Querschnittsprojekte können über die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen eingereicht werden.

 
Es können ab sofort Anträge zu folgenden Projektarten eingereicht werden:

Pilotprojekte
Pilotprojekte sollen für zukünftige Projekte und Themen in der Zoonosenforschung richtungsweisend sein. Sie müssen dabei ein ausgesprochen hohes Maß an Innovationen und Originalität aufweisen und dürfen sich durch wissenschaftlichen Risikocharakter auszeichnen. Mit der Form der Machbarkeitsstudie mit definierten Arbeitszielen kann diesem Gedanken Rechnung getragen werden. Pilotprojekte sollen als Anschubfinanzierung für darauf aufbauende Forschungsvorhaben der Antragsteller genutzt werden, sie sind keine Weiterführung bereits begonnener Forschungsprojekte. Im Antrag muss aufgezeigt werden, worin die zukunftsweisende Idee und der Nutzen des Pilotprojektes für die Zoonosenforschung in Form eines Mehrwertes bestehen.
Pilotprojekte müssen abgrenzbare Einzelvorhaben mit überschaubarem, plausiblem Zeit- und Finanzrahmen sein, die eine Projektlaufzeit von in der Regel zwölf Monaten nicht überschreiten. 

 
Querschnittsprojekte

Querschnittsprojekte sind vernetzende Projekte in der Zoonosenforschung, an denen mindestens zwei Forschungsstandorte unterschiedlicher fachlicher Ausrichtung innerhalb Deutschlands beteiligt sind. Sie sollen dem Aufbau von Strukturen dienen, die spätestens nach Ende der Förderung für alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit Zoonosen arbeiten, zugänglich und nutzbar sind. Der wissenschaftliche Ansatz sollte dabei immer auch fachübergreifend sein.
Der Mehrwert eines Querschnittsprojektes muss noch deutlicher als der eines Pilotprojektes für die Zoonosenforschung über Fachgebietsgrenzen hinaus erkennbar und nutzbar sein.

Die Laufzeit von Querschnittsprojekten ist auf max. 24 Monate begrenzt.

 

Erläuterungen zu Pilot- und Querschnittsprojekten
Alle Projekte müssen einen Mehrwert für die Zoonosenforschung enthalten. Hierzu gehören konkrete Konzepte, wie die im Projekt etablierten Methoden und Infrastrukturen an andere Wissenschaftler weitergegeben werden sollen (z. B. durch Schulung von Wissenschaftlern in neuen Techniken oder Methoden), wie Proben- oder Datenbanken der Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen oder wie Nachwuchswissenschaftler gefördert werden. Eine reine Veröffentlichung von Projektergebnissen in Fachzeitschriften bedeutet keinen ausreichenden Mehrwert, der ein Projekt über die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen förderwürdig macht.
 
Als Projekte sollen keine Arbeiten beantragt werden, die in den Aufgabenbereich hoheitlicher Dienste des Antragstellers gehören.
Projekte, deren alleiniges Ziel die Sequenzierung von Genomen ist, werden nur in besonderen Ausnahmefällen gefördert.

 
Antragsberechtigung
Antragsberechtigt sind alle Mitglieder der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen. Dieser Aufruf richtet sich auch explizit an den wissenschaftlichen Nachwuchs!

 
Nächste Frist zur Einreichung von Projektanträgen:

  •  07.09.2010

Die maximal mögliche Anzahl an Projektanträgen zur Besprechung auf der kommenden Sitzung des internen Beirats am 21.9.2010 ist inzwischen erreicht. Alle Antragsteller, die noch ein Projekt einreichen möchten, werden um Verständnis gebeten, dass ihre Anträge erst auf einer späteren Sitzung behandelt werden können.

Zur Präsentation Ihres Projektantrags werden Sie zu einer Sitzung des Internen Beirats eingeladen. Sie werden rechtzeitig informiert, zu welchem Termin Sie eingeladen werden.

 

Für die fristgereichte Einreichung zählt die rechtzeitige Einsendung des Antrags per E-Mail. Der Antrag muss jedoch zusätzlich unterschrieben in Papierform eingereicht werden.

Die Projektanträge werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens bearbeitet. Der Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen endet, wenn das maximale Fördervolumen erreicht ist.

 

Zum Projektantrag

 

 
Antragsverfahren

  1. Einreichen des Projektantrags bei der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen Standort Berlin
  2. Bewertung durch den internen Beirat
  3. Externe fachliche Begutachtung
  4. Einreichen des AZA und abschließende Prüfung durch den Projektträger DLR

 
Kontakt
Frau Dr. Ilia Semmler
Nationale Forschungsplattform für Zoonosen
c/o TMF e.V.                           
Neustädtische Kirchstraße 6
10117 Berlin
Tel.: 030-310 119 72

ilia.semmler@tmf-ev.de


 

Bitten wenden Sie sich im Vorfeld Ihres Projektantrags an die Geschäftsstelle. Wir unterstützen Sie gerne bei der Erstellung Ihres Projektantrags!


letzte Änderung 17.08.2010

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