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Vernachlässigte Krankheiten - Herausforderungen und Chancen
Prof. Dr. Dr. h.c. Marcel Tanner betont Wichtigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Human- und Tiermedizin
15. Dezember 2011 Am 12. Dezember hielt Prof. Dr. Dr. h.c. Marcel Tanner einen Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung des Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen zum Thema "Die vernachlässigten Krankheiten und Krankheiten der Armut - Herausforderungen und Chancen". In Bezug auf Zoonosen betonte er die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Human- und Veterinärmedizin.
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Deutschland steigert Forschungsausgaben für die Gesundheit der Ärmsten der Welt
Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Helge Braun gibt die Gewinner der BMBF-Ausschreibung für Produktentwicklungspartnerschaften bekannt
13. Dezember 2011 Schlafkrankheit und Wurmerkrankungen, aber auch HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria sind Krankheiten, unter denen vor allem die Ärmsten der Welt leiden. Obwohl weltweit mehr als eine Milliarde Menschen betroffen sind, gelten sie als vernachlässigte Erkrankungen. Denn sie sind für die hochentwickelten Länder weniger relevant und stehen daher nicht im Mittelpunkt ihres Forschungsinteresses. Dennoch haben die Industrienationen eine Verantwortung für die globale Gesundheit, der sich auch Deutschland bewusst ist. Im Rahmen der Gesundheitsforschung fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nun drei Produktentwicklungspartnerschaften (PDPs), die bis zum Jahr 2015 mit 20 Millionen Euro unterstützt werden. Sie wurden im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens ausgewählt. PDPs sind internationale Non-Profit-Organisationen, die in Kooperation mit Pharmafirmen und Forschungseinrichtungen Medikamente, Impfstoffe und Diagnostika zur Bekämpfung vernachlässigter Erkrankungen entwickeln.
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Nicht ohne eine Risikolandkarte
FAZ Artikel vom 24. November 2011 von Professor Dr. Dr. Helge Karch und Professor Dr. Stephan Ludwig, Universität Münster
25. November 2011 Den vollständigen Artikel finden Sie hier.
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Beträchtlicher Schaden durch Wurminfektionen bei Menschen
Mehr Kontrolle gegenüber vernachlässigte Zoonosen gefordert
24. November 2011. Forschende des mit der Universität Basel assoziierten Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts haben zum ersten Mal berechnet, welchen Schaden die durch Nahrungsmittel übertragenen Wurminfektionen bei Menschen global anrichten. Sie schätzen den mit dem Wurmbefall verbundenen Verlust auf 665.000 behinderungsbereinigte Lebensjahre. Ihre Forschungsergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift «Lancet Infectious Diseases» veröffentlicht.
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