FSME
Bekanntgabe der aktuellen Risikogebiete
5. Mai 2010 Das Virus der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird von Zecken übertragen. Infizierte Zecken kommen bislang überwiegend im süddeutschen Raum vor. Das Robert Koch-Institut analysiert, in welchen Regionen FSME-Infektionen besonders häufig vorkommen und identifiziert Risikogebiete.
Diese Risikogebiete werden jährlich aktualisiert und vom Robert Koch-Institut bekannt gegeben. Parallel zu den Infektionsnachweisen bei Menschen werden in bestimmten Regionen Virusnachweise bei Zecken und Antikörper-Nachweise in Wildtieren, die ebenfalls von Zecken infiziert werden können, untersucht. Alle Untersuchungen weisen darauf hin, dass im letzten Jahr etwas mehr FSME-Infektionen in Deutschland aufgetreten sind als im Vorjahr, jedoch weniger als in den Jahren 2005 und 2006, in denen eine besondere Häufung aufgefallen war.
Weitere Informationen zur FSME finden Sie in der Ausgabe 17/2010 des Epidemiologischen Bulletins des Robert Koch-Instituts, der Internetseite des Deutschen Ärzteblatts und den Seiten des Deutschen Grünen Kreuzes.