Seit dem letzten Newsletter hat sich einiges in der Zoonosenplattform getan:
Wir wünschen Ihnen allen ein frohes Osterfest und viel Spaß beim Lesen dieses Newsletters.
Mit herzlichen Grüßen
Ihre
Geschäftsstelle der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen
Die von der Zoonosenplattform in Auftrag gegebene juristische Expertise zur Einwilligungserklärungen und Forschungsinformationen ist mittlerweile im Internet frei verfügbar. Das Gutachten beleuchtet alle denkbaren Szenarien der Probenentnahme bei Tieren und bietet mit vorformulierten, individuell anpassbaren Mustertexten eine ideale Grundlage für Forschende, die im Rahmen ihrer Arbeiten bei Tieren Proben entnehmen möchten. Sie alle sind herzlich eingeladen, die Texte zu verwenden!
Das ausführliche Gutachten und die Mustertexte finden Sie hier.
Seit kurzem ist das Zelllinien-Modul im DIP online für alle Mitglieder der Zoonosenplattform verfügbar. Es stellt Zelllinien für die Zoonosenforschung durchsuchbar nach ihrer Charakterisierung dar. Gleichzeitig finden Sie zu jeder Linie einen Ansprechpartner, mit dem Sie bezüglich weiterer Einzelheiten und der Abgabe direkt in Kontakt treten können.
Erfahren Sie mehr
Phylogenie, Bioinformatik und Amplikon-Resequenzierung von Zoonose-Erregern sind die Themen dieses breit angelegten Querschnittsprojektes, das in Münster unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h. c. Helge Karch, Prof. Dr. Dag Harmsen und Dr. Alexander Mellmann durchgeführt wird. Im Rahmen der zweiten Förderphase wird neben den Sequenzierungsarbeiten die Nachwuchsförderung ein wesentlicher Bestandteil sein.
Ist Giardiasis eine Zoonose? Dr. Anton Aebischer (Robert Koch-Institut) wird im Rahmen seines Pilotprojektes dieser Frage auf den Grund gehen. Mithilfe eines vernetzt aufgebauten Konsortiums aus Human- und Tiermedizinern wird er Proben von Tieren und Menschen in Deutschland und der Schweiz sammeln und eine Biobank aufbauen, die die Grundlage für die funktionelle Epidemiologie von Giardia duodenalis Infektionen bilden wird.
Botulinum-Toxine sind für die Diagnostik eine echte Herausforderung. Besondere Schwierigkeiten bereiten dabei die unterschiedlichen Probenmaterialien in Human- und Tiermedizin. Frau Dr. Brigitte Dorner (Robert Koch-Institut) stellt sich der Herausforderung und etabliert im Rahmen ihres Pilotprojektes ein Verfahren, dass die Identifizierung der verschiedenen Botulinum-Toxine für die Routinediagnostik zuverlässig möglich machen soll.
Pocken - eine aufkommende Bedrohung? Diese und weitere Fragen zu zoonotischen Pockenviren werden am 13. Mai 2011 im Hörsaal des Robert Koch-Instituts im Rahmen des Workshops "Zoonotic Poxviruses - An Emerging Threat?" unter der Leitung von Dr. Karsten Tischer diskutiert. Die Teilnahme ist kostenlos - wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Aufgrund der positiven Resonanz im letzten Jahr wird vom 3. - 5. Oktober 2011 in Berlin vor dem Zoonosensymposium erneut ein Doktoranden-Workshop angeboten. Diesmal zu den Themen "Scientific Writing" und "Presenting Science". Doktoranden können sich ab sofort online für eines der beiden Themen anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Nationales Symposium für Zoonosenforschung 2011 Das Nationale Symposium für Zoonosenforschung 2011 wird am 6. und 7. Oktober 2011 in Berlin stattfinden. Die Teilnehmerzahl für das Symposium ist in diesem Jahr aus Platzgründen begrenzt. Bitte melden Sie sich möglichst bald online an. Abstracts können bis zum 31. Mai 2011 zu den folgenden Themen eingereicht werden:
Fördernews - Fördernewsletter verpasst? Hier können Sie ihn nachlesen.
Stellenangebote - Hier veröffentlichen wir auch gerne Ihre Stellenanzeigen.
Termine - Nationale und internationale Veranstaltungen für die Zoonosenforschung.
Der Newsletter der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen wird per E-Mail versandt und enthält Informationen aus der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen.
Sollten Sie kein Interesse an weiteren Ausgaben unseres Newsletters haben, dann senden Sie eine E-Mail an: info@zoonosen.net.
Mit freundlichen Grüßen Ihre Geschäftsstelle der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen
E-Mail: info@zoonosen.net Website: www.zoonosen.net
Bildnachweise: Header: Prof. Dr. E. M. Liebler-Tenorio Blutentnahme: Christoph Hähnel, Fotolia Sequenzen: Fotolia Giardienbild: krishnacreations, Fotolia
Zusammenfassender Bericht in der Süddeutschen Zeitung vom 4. Mai 2012