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News

Artikel von April 2012

 
 

Ungeahntes Reservoir von Viren

Forscher der Universität Bonn enthüllen Fledermäuse als gemeinsamen Ursprung zahlreicher Viruskrankheiten

24. April 2012. Den wahrscheinlichen Ursprung gleich mehrerer Infektionserreger machten nun internationale Forscher unter Federführung der Universität Bonn ausfindig. Paramyxoviren kommen in Fledermäusen vor, von denen sich die Erreger auf den Menschen und andere Säugetiere ausgebreitet haben. In der weltweit einzigartigen Studie wurden 9278 Tiere auf Viren getestet. Eine enorme Zahl neuer Virusarten wurde dabei entdeckt. Die Ausrottung vieler gefährlicher Krankheiten könnte schwieriger sein als bislang angenommen. Die Fledermäuse bilden nämlich ein Reservoir, aus dem Viren nach Impfkampagnen zurückkommen können. Die Ergebnisse sind nun in der aktuellen Ausgabe von „Nature Communications“ veröffentlicht.

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SureFood Preis

CONGEN Pressemitteilung

10. April 2012. Im Rahmen des 13. Fachsymposiums Lebensmittelmikrobiologie der VAAM und DGHM wurde am 29.03. in Stuttgart erstmalig der SureFood Preis verliehen. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung erhielt Dr. med. vet. Taurai Tasara für seine Habilitationsschrift mit dem Titel:

„STRESS ADAPTION IN FOODBORNE PATHOGENS: Molecular investigation of cold, osmotic and acid stress adaption mechanisms in Listeria monocytogenes”

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Friedrich-Loeffler-Institut und Universität Lubumbashi (Kongo) schließen Kooperationsvertrag zur Forschung

Wissenschaftler aus Afrika zu Gast auf der Insel Riems

16. April 2012.  Infektionskrankheiten, die von Tieren auf den Menschen übertragen werden können (Zoonosen), stehen im Mittelpunkt der gemeinsamen Forschungsaktivitäten des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) und der Universität von Lubumbashi (UNILU) in der Demokratischen Republik Kongo. Gestern wurde dazu im historischen Loeffler-Haus des Instituts ein Kooperationsvertrag zur Forschung geschlossen.  An der UNILU sollen labordiagnostische Methoden aufgebaut und wissenschaftliche Mitarbeiter geschult werden, um wichtige Infektionskrankheiten besser überwachen zu können. Wissenschaftler des FLI gewinnen im Austausch Erfahrungen zu Tropenkrankheiten. „Die internationale Zusammenarbeit ist für uns sehr wichtig, denn „exotische“ Seuchen gibt es nicht mehr– durch den globalen Handels- und Reiseverkehr können Krankheitserreger jederzeit aus allen Teilen der Erde in kurzer Zeit auch zu uns gelangen.“, sagt der Präsident des FLI, Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter. „Daher freuen wir uns, mit der Universität in Lubumbashi unsere Forschungsaktivitäten in Afrika weiter auszubauen.“ Derzeit besucht eine vierköpfige Delegation der UNILU das FLI, um über zukünftige Projekte zu beraten.

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Interviews

„Wie man sich das in der Zoonosenforschung vorstellt“

Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit über die Kooperation zwischen Human- und Tiermedizin und die Entdeckung eines neuen Borna-Virus

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Termine

Workshop "Bon Appétit One Health - Lebensmittel-bedingte Erkrankungen durch Zoonosen" (Düsseldorf)

28.11.2017
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9. Leipziger Tierärztekongress (Leipzig)

18.01.2018 - 20.01.2018
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DIP

Einblick in die Datenbank der Zoonosenplattform

Beispiel: Mitgliederverteilung