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Artikel von März 2013

 
 

Gesellschaft für Virologie befürwortet neue Risikobewertung für Forschung mit Influenzaviren

Höchste Labor-Sicherheitsstufe für Forschung mit Influenzaviren

27. März 2013 Seit 2013 dürfen Virologen wieder mit Vogelgrippe-Erregern forschen – allerdings nur in Hochsicherheitslaboren, wenn sich dabei eine Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch entwickeln könnte. Die Wiederaufnahme dieser Forschungsarbeiten hält die Gesellschaft für Virologie (GfV) für unerlässlich. Nur so könne ein möglicher Übergang auf den Menschen und eine dann mögliche länderübergreifende Ausbreitung der noch unzureichend erforschten H5N1-Viren frühzeitig erkannt oder gar verhindert und ein Impfstoff entwickelt werden.

  

Um die nötige Sicherheit im Labor zu gewährleisten, hat die deutsche Zentrale Kommission für Biologische Sicherheit (ZKBS) jetzt das Risiko der genetisch flexiblen Viren neu bewertet: Danach dürfen Experimente mit hochgefährlichen Influenza-A-Viren der Subtypen H5 und H7, bei denen Virologen die Luftübertragbarkeit zwischen Säugetieren testen, zukünftig nicht mehr in Laboratorien der Sicherheitsstufe 3 sondern nur in solchen der Sicherheitsstufe 4 durchgeführt werden, dass heißt unter Bedingungen, die auch für Arbeiten mit hochgefährlichen Ebola-, Lassa- und Pocken-Viren gelten.

   

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