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News

Artikel von Februar 2010

 
 

In eigener Sache

Universität Münster präsentiert "ihren" Geschäftsstellestandort der Zoonosenplattform

22. Februar 2010 Die „Schweinegrippe“ ist die bekannteste – aber bei weitem nicht die einzige. Bei mehr als zwei Dritteln aller Infektionskrankheiten, so schätzen Experten, handelt es sich um Zoonosen, also Krankheiten, die von Tieren auf Menschen – oder umgekehrt – übertragen werden können. Die Tollwut gehört ebenso dazu wie die von Zecken übertragene Borreliose. Zur Erforschung solcher Krankheiten hat die Bundesregierung ein deutschlandweites Netzwerk aus spezialisierten Einrichtungen aufgebaut. Eine der drei Geschäftsstellen der „Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen“ wurde nun an der Universität Münster (WWU) eingerichtet.

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Veröffentlichung des aktuellen Zoonosenberichts

EFSA und ECDC veröffentlichen Bericht zu Zoonosen und lebensmittelbedingten Ausbrüchen in der EU

10. Februar 2010 Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) haben ihren Jahresbericht zu Zoonosen und lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen für das Jahr 2008 veröffentlicht. Der Bericht gibt einen Überblick über zoonotische Infektionen, die  sowohl beim Menschen als auch bei Tieren vorkommen sowie über Krankheitsausbrüche, die durch den Verzehr kontaminierter Lebensmittel entstehen. Der Bereicht zeigt, dass die Anzahl der Fälle, in denen Menschen von einer der drei am häufigsten vorkommenden zoonotischen Infektionen betroffen waren, im Jahr 2008 niedriger war als im Jahr 2007.

 

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Fledermäuse als Überträger vieler Infektionen identifiziert

Beitrag in der Berliner Morgenpost

5. Februar 2010 Ebola, Sars, Hirnhautentzündung: Forscher finden immer mehr Hinweise, dass Fledermäuse eine bedeutsame Wiege für gefährliche menschliche Krankheitserreger sind. Auch im Umfeld der Tiere brechen immer wieder Seuchen aus. Wie die Viren auf den Menschen übertragen werden, ist jedoch ein Rätsel. Herr Prof. Dr. Drosten, Mitglied des internen Beirats der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen, befasst sich intensiv mit der Forschung an von Fledermäusen übertragenen Viren und gibt im folgenden Artikel interessante Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung.

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Tuberkuloseprojekt in Afrika startet durch: Übertragung zwischen Wildtier, Rind und Mensch im Mittelpunkt

Ein Zoonosenprojekt des Friedrich-Loeffler-Instituts

29.01.2010 Die Rindertuberkulose kann Rinder, Wildtiere und auch den Menschen infizieren und zu schweren Erkrankungen führen. Bei Rindern geht die Leistung allmählich zurück, sie geben weniger Milch und magern ab, was gerade in weniger entwickelten Ländern zu einem Problem der Ernährungssicherung werden kann.  In Afrika weiden Nutztiere häufig gemeinsam mit Wildtieren, sodass der Erreger leicht in beide Richtungen übertragen werden kann. Dr. Manfred Tanner und Dr. Irmgard Moser vom Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), leiten ein Projekt zur Bekämpfung der Rindertuberkulose gemeinsam mit Universitäten und Nationalparks in Südafrika, Mosambik, Tansania und Kenia. In den ausgewählten Untersuchungsgebieten dieser Länder gibt es bisher nur lückenhafte Daten über das Vorkommen der Tuberkulose bei Tieren oder beim Menschen. Das Projekt soll alle Aspekte des Wildtier-Nutzier-Mensch-Komplexes berücksichtigen. Im Februar beginnt der aktive Teil mit Untersuchungen von Rindern und Wildtieren in den Studiengebieten.

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Interviews

„Wie man sich das in der Zoonosenforschung vorstellt“

Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit über die Kooperation zwischen Human- und Tiermedizin und die Entdeckung eines neuen Borna-Virus

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Termine

Workshop "Bon Appétit One Health - Lebensmittel-bedingte Erkrankungen durch Zoonosen" (Düsseldorf)

28.11.2017
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9. Leipziger Tierärztekongress (Leipzig)

18.01.2018 - 20.01.2018
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DIP

Einblick in die Datenbank der Zoonosenplattform

Beispiel: Mitgliederverteilung