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News

Artikel von Dezember 2011

 
 

EHEC-Ausbruch 2011: Ein Resümee aus Sicht der Risikobewertung

Bundesinstitut für Risikobewertung veröffentlicht Abschlussbericht zum EHEC-Ausbruch 2011

31. Dezember 2011 Der EHEC-Ausbruch von Mai bis Juli 2011 war der größte Ausbruch mit enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC), den es seit dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland gegeben hat. Letztlich konnten importierte Bockshornkleesamen aus Ägypten, die mit dem enteroaggregativen EHEC-Stamm O104:H4 kontaminiert waren, mit hoher Wahrscheinlichkeit als Ursache identifiziert werden. In dem jetzt veröffentlichten Abschlussbericht sind die zentralen Arbeitsergebnisse des BfR zum EHEC-Ausbruchsgeschehen und Empfehlungen zum Schutz vor zukünftigen Ausbrüchen zusammengefasst. „Solche Vorfälle wie der EHEC-Ausbruch im Jahr 2011 können jederzeit wieder auftreten - wir müssen stets gut vorbereitet sein“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel.

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Vogelgrippe: Zensur aus Sorge um Bioterrorismus

Beitrag im Deutschen Ärzteblatt

22. Dezember 2011 Die beiden Forschergruppen, die in umstrittenen Versuchen die Ansteckungsfähigkeit des Vogelgrippevirus H5N1 für Menschen gesteigert haben, wollen in ihren bevorstehenden Publikationen in Nature und Science auf Details verzichten, die Bioterroristen einen Nachbau erleichtern könnten.

 

Zum Artikel (Deutsches Ärzteblatt, 21.12.2011)  

Stellungnahme der GfV

 

Aktualisierung zum Thema: 

Link zum Moratorium der Wissenschaftler (Science, 20. Januar 2012)

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Vernachlässigte Krankheiten - Herausforderungen und Chancen

Prof. Dr. Dr. h.c. Marcel Tanner betont Wichtigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Human- und Tiermedizin

15. Dezember 2011 Am 12. Dezember hielt Prof. Dr. Dr. h.c. Marcel Tanner einen Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung des Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen zum Thema "Die vernachlässigten Krankheiten und Krankheiten der Armut - Herausforderungen und Chancen". In Bezug auf Zoonosen betonte er die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Human- und Veterinärmedizin.

 

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Deutschland steigert Forschungsausgaben für die Gesundheit der Ärmsten der Welt

Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Helge Braun gibt die Gewinner der BMBF-Ausschreibung für Produktentwicklungs­partnerschaften bekannt

13. Dezember 2011 Schlafkrankheit und Wurmerkrankungen, aber auch HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria sind Krankheiten, unter denen vor allem die Ärmsten der Welt leiden. Obwohl weltweit mehr als eine Milliarde Menschen betroffen sind, gelten sie als vernachlässigte Erkrankungen. Denn sie sind für die hochentwickelten Länder weniger relevant und stehen daher nicht im Mittelpunkt ihres Forschungsinteresses. Dennoch haben die Industrienationen eine Verantwortung für die globale Gesundheit, der sich auch Deutschland bewusst ist. Im Rahmen der Gesundheitsforschung fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nun drei Produktentwicklungspartnerschaften (PDPs), die bis zum Jahr 2015 mit 20 Millionen Euro unterstützt werden. Sie wurden im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens ausgewählt. PDPs sind internationale Non-Profit-Organisationen, die in Kooperation mit Pharmafirmen und Forschungseinrichtungen Medikamente, Impfstoffe und Diagnostika zur Bekämpfung vernachlässigter Erkrankungen entwickeln.

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Vielfältig in Form und Inhalt – das Nationale Symposium für Zoonosenforschung 2013 in Berlin

Vom 19. bis 20. September präsentierten Wissenschaftler neue Ergebnisse der Zoonosenforschung, diskutierten mit Journalisten über die Gefahr von Missbrauch ihrer Forschung und gaben Karrieretipps beim Frühstück.

01.10.2013. Das Nationale Symposium für Zoonosenforschung 2013 zeichnete sich durch Vielfalt aus: Inhaltlich reichte das Spektrum der wissenschaftlichen Vorträge von A wie Anthrax-Erreger bis O wie Orthobunya-Virus – mit bekannten Krankheitserregern wie dem Tollwut-Virus und neuen, wie dem MERS Corona-Virus. Formal gab es Keynotes und Vorträge, aber auch andere Formen der Wissensvermittlung. Gleich am ersten Nachmittag sorgte eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Dual Use – Missbrauchspotenzial von wissenschaftlichen Ergebnissen“ für einen spannenden Meinungsaustausch. Kein Wunder, denn hinter dem Begriff „Dual Use“ steckt ein Problem, das nicht einfach zu lösen ist: Einerseits ist Forschung mit gefährlichen Krankheitserregern notwendig, um sich besser vor Vogelgrippe, Pocken und Co zu schützen. Andererseits birgt diese Forschung auch Risiken, zum Beispiel die des Bioterrorismus.

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Interviews

„Wie man sich das in der Zoonosenforschung vorstellt“

Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit über die Kooperation zwischen Human- und Tiermedizin und die Entdeckung eines neuen Borna-Virus

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Termine

Workshop "Bon Appétit One Health - Lebensmittel-bedingte Erkrankungen durch Zoonosen" (Düsseldorf)

28.11.2017
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9. Leipziger Tierärztekongress (Leipzig)

18.01.2018 - 20.01.2018
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DIP

Einblick in die Datenbank der Zoonosenplattform

Beispiel: Mitgliederverteilung