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News

Artikel von Dezember 2010

 
 

BMBF fördert Verbundprojekt für Resistenzforschung

Der Verbund "RESET" nimmt seine Arbeit auf

16.12.2010 Antibiotikaresistenzen bei Bakterien bereiten in der Human- und Veterinärmedizin zunehmend Probleme.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert für drei Jahre mit rund drei Millionen Euro ein Verbundprojekt zur Erforschung von Antibiotikaresistenzen bei Darmbakterien. Von der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) sind zwei Institute an dem Projekt mit dem Namen RESET beteiligt: das Institut für Biometrie, Epidemiologie und Informationsverarbeitung und das Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie. Sie erhalten zusammen für ihre Teilprojekte rund 650.000 Euro. Koordiniert wird der gesamte Verbund vom Institut für Biometrie, Epidemiologie und Informationsverarbeitung.

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Antibiotikaresistenzen in der Lebensmittelkette

BfR veröffentlicht zwei Berichte zur Resistenz-Situation bei verschiedenen Bakteriengruppen

13. Dezember 2010 Die Nationalen Referenzlabore für Salmonellen und für Antibiotikaresistenz am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) haben in den Jahren 2000 bis 2008 Salmonella-Isolate aus diagnostischen Einsendungen auf Antibiotikaresistenz getestet und nach epidemiologischen Kriterien bewertet. Die Isolate stammten vor allem von Tieren und aus Lebensmitteln, aber auch aus Futtermitteln und aus der Umwelt. Von den 33.625 Isolaten waren 48 Prozent resistent gegen mindestens eine und 35 Prozent sogar resistent gegen mehr als eine Antibiotikaklasse. Bei den Isolaten von Nutztieren und aus Lebensmitteln lagen die Resistenzraten dabei wesentlich höher. Eine zweite, nunmehr repräsentative, Untersuchung aus dem Jahr 2009 bestätigt die Ergebnisse für Salmonellen und kommt zu ähnlichen Ergebnissen auch für Escherichia coli und Campylobacter. „Resistenzen bei Krankheitserregern in Tieren und auf Lebensmitteln sind ein gravierendes Problem im gesundheitlichen Verbraucherschutz“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Infektionen mit resistenten Erregern können beim Menschen den Verlauf von Erkrankungen verlängern und erschweren. Sie können Krankenhausaufenthalte erforderlich machen und in bestimmten Fällen auch lebensbedrohlich werden.

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Lothar H. Wieler wird Mitglied der „Leopoldina“

Direktor des Institutes für Mikrobiologie und Tierseuchen der Freien Universität in Nationale Akademie der Wissenschaften gewählt

Lothar H. Wieler, Professor am Fachbereich Veterinärmedizin der Freien Universität, ist zum Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften, „Leopoldina“, gewählt worden. In die Akademie werden hervorragende Wissenschaftler aus aller Welt gewählt. Prof. Dr. Lothar H. Wieler ist einer von neun Wissenschaftlern der Freien Universität, die der Akademie angehören.

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Interviews

„Wie man sich das in der Zoonosenforschung vorstellt“

Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit über die Kooperation zwischen Human- und Tiermedizin und die Entdeckung eines neuen Borna-Virus

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Termine

Workshop "Bon Appétit One Health - Lebensmittel-bedingte Erkrankungen durch Zoonosen" (Düsseldorf)

28.11.2017
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9. Leipziger Tierärztekongress (Leipzig)

18.01.2018 - 20.01.2018
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DIP

Einblick in die Datenbank der Zoonosenplattform

Beispiel: Mitgliederverteilung