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Newsletter | Dezember 2018

 

 

 

 

 

Editorial









 

 

 

 

Sehr geehrte Mitglieder der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen,



wir blicken dieser Tage auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück.


Mit chronisch überbuchten ÖGD-Workshops, die wir in Kooperation mit der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf veranstalten, einer Bandbreite vielfältiger Fachveranstaltungen, die durch die Mitglieder der Zoonosenplattform beantragt wurden und ein spannendes Zoonosensymposium konnte die Zoonosenplattform auch in diesem Jahr wieder einen wertvollen Beitrag zum interdisziplinären Austausch in der Zoonosenforschungs-Community leisten und auch den Austausch zwischen Forschung und den öffentlichen Gesundheitsdiensten weiter vertiefen. Auch der wissenschaftliche Nachwuchs hat sich wieder in besonderer Weise engagiert, sei es beim jährlichen Junior Scientist Zoonoses Meeting, dem Nachwuchsworkshop oder dem Young Scientist Breakfast im Rahmen des Symposiums. Nicht zuletzt sei auch die erfolgreiche Antragstellung für die Weiterförderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung für die Förderdauer 2019 bis 2022 erwähnt. Dies ermöglicht uns allen eine hoffentlich weiterhin so bereichernde und zukunftsweisende Communityarbeit wie bisher.


Wir möchten diesen Newsletter zum einen nutzen, um Ihnen einen Überblick über das vergangene Jahr und einen Ausblick auf die neue Förderperiode zu geben. Wir möchten es aber auch nicht versäumen, Ihnen allen für die angenehme und erfolgreiche Zusammenarbeit ganz herzlich zu danken. Wir freuen uns auf ein ebenso erfolgreiches Jahr 2019.


Ihnen und Ihren Familien wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest, einen erholsamen Jahresausklang sowie ein glückliches und gesundes Jahr 2019!
Ihre Geschäftsstelle der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen


Unsere Themen im Überblick

  • Abschied TMF

  • Willkommen Charité

  • Förderphase 2019 - 2022

  • Veranstaltungen - Rückblick 2018

  • Veranstaltungen - Ausblick 2019

  • Fördernews

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschied TMF

 

 

 

Abschied TMF

Nach vielen Jahren sehr guter Zusammenarbeit zwischen den drei Standorten der Geschäftsstelle Universität Münster, Friedrich-Loeffler-Institut Greifswald-Insel Riems und dem TMF e.V. wird sich die Geschäftsstellenstruktur der Zoonsoenplattform im Zuge der ab 2019 neu beginnenden 4. Förderphase ändern. Anstelle des Berliner Standortes TMF e.V. unter der Leitung von Sebastian C. Semler wird ab Januar 2019 die Charité mit dem Institut für Virologie unter der Leitung von Professor Christian Drosten als neuer Standort der Zoonosenplattform in Berlin fungieren.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei unseren Kollegen Sebastian C. Semler und Kerstin Splett und allen aktuellen und ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der TMF, die die Zoonosenplattform in den letzten Jahren durch ihren unermüdlichen Einsatz und ihr großes Engagement und Know How ganz maßgeblich mit zu dem gemacht haben, was sie ist – ein einmaliges Erfolgsmodell in der deutschen Forschungslandschaft mit internationaler Strahlkraft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Willkommen Charité

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Prof. Dr. Christian Drosten

Sprecher Forschungsnetz Zoonotische Infektionskrankheiten und (ab Januar 2019) Standortleiter des Berliner Standortes der Zoonosenplattform

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Ilia Semmler

Leitung Koordinationsbüro Forschungsnetz Zoonotische Infektionskrankheiten

 

 

 

Willkommen Charité

Ab Januar 2019 wird das Institut für Virologie an der Charité unter der Leitung von Professor Christian Drosten als neuer Geschäftsstellenstandort in Berlin fungieren. Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ab 2019 wird das Institut für Virologie an der Charité einen weiteren Geschäftsstellenstandort der Zoonosenplattform stellen. Das ist gut, weil damit eine enge Verbindung zum Forschungsnetz Zoonotische Infektionskrankheiten entsteht, das bei uns koordiniert wird. Seit der Gründung des Forschungsnetzes im Jahr 2017 war es uns wichtig, unter dem Dach der Zoonosenplattform zu stehen. Das wird nun mit dem neuen Geschäftsstellenstandort sichtbar.

Die Zoonosenplattform ist ein wichtiges Instrument für die Vernetzung der Zoonosenforschung in Deutschland. Wir brauchen sie als Kristallisationspunkt für unsere Community und müssen auch in Zukunft Wege finden, dieses Prinzip der Selbstorganisation zu erhalten. Es ist deshalb besonders wichtig, dass anderweitig geförderte Zoonosenforschung – allen voran die der Bundesministerien – sich der Zoonosenplattform zuordnet.

Das zunehmende Renommé der Zoonosenforschung in Deutschland ist ein Verdienst der Zoonosenplattform. Die Einbindung der Humanmedizin und die Ansiedlung von Zoonosenforschung an akademischen Einrichtungen wird durch das Forschungsnetz gezielt vorangetrieben. Ein Beispiel hierfür sind die Nachwuchsgruppen, die dazu geführt haben, dass akademische Einrichtungen sich zur Etablierung langfristig finanzierter Gruppen zu zoonotischen Forschungsthemen bekannt haben. Nicht nur hierüber hoffen wir, die Zukunft der Zoonosenforschung in Deutschland mitzugestalten. Wir freuen uns sehr, dass dies im Rahmen der Zoonosenplattform geschehen kann.

Mit besten Grüßen,

Christian Drosten & Ilia Semmler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Förderphase 2019 - 2022

 

 

 

Förderphase 2019 - 2022

Mit Beginn der neuen Förderphase der Zoonosenplattform ändert sich nicht nur das bisherige Standortgefüge der Geschäftsstelle, es werden auch neue Inhalte auf den Weg gebracht, die die Zoonosenforschung in Deutschland nachhaltig stärken werden. Wesentliche Neuerung ist in diesem Kontext das Angebot zur Förderung von interdisziplinären Doktorandenprojekten im Bereich der Zoonosenforschung, die Doktoranden/-innen die Möglichkeit zur Qualifizierung im Sinne des One Health-Leitgedanken in einem sehr frühen Stadium der eigenen wissenschaftlichen Karriere bietet. Wesentliche Eckpunkte sind, dass die ProjektleiterInnen dreijährige Projekte beantragen können und der jeweilige Kandidat/die jeweilige Kandidatin am Ende der Doktorarbeit hat die Möglichkeit hat, ein sogenanntes One Health Certificate zu erlangen. Voraussetzung ist, dass jede Doktorandin/jeder Doktorand an seiner jeweiligen Heimatuniversität in bestehende Graduiertenprogramme oder vergleichbare Strukturen eingebunden sein muss, um interdisziplinäres Arbeiten nachzuweisen. Der Interne Beirat wird Anfang des Jahres über die genauen Begutachtungsmodalitäten abstimmen. Die Mitglieder werden informiert, sobald erste Antragstellungen möglich sind.
Neben den beschriebenen Neuerungen wird es selbstverständlich auch weiterhin die Möglichkeit zur Beantragung wissenschaftlicher Veranstaltungen durch die Mitglieder der Zoonosenplattform sowie zur Beantragung von für Pilot- und Querschnittsprojekten geben.

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Veranstaltungen - Rückblick 2018

 

 

 

Nationales Symposium für Zoonosenforschung 2018

Ob Ebola-, West-Nil-, Zikavirus oder multiresistente Keime – Epidemien sind nicht durch Ländergrenzen zu stoppen. Wie man sie am besten erforscht, beobachtet und eindämmt, erörterten rund 350 Human- und Veterinärmediziner*innen, Epidemiolog*innen, Data Scientists und Grundlagenforscher*innen vom 17. bis 19. Oktober 2018 in Berlin.

„Global Health ist ein großes Thema für Forschung und Politik, denn globale Gesundheitsrisiken durch Pandemien sind in Zeiten der Globalisierung hochaktuell“, sagte Prof. Dr. Christian Drosten von der Charité – Universitätsmedizin Berlin zur Eröffnung des Nationalen Symposiums für Zoonosenforschung, das vom 17. bis 19. Oktober 2018 in Berlin stattfand. Die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen richtete das Symposium in diesem Jahr erstmalig mit dem 2017 gegründeten Forschungsnetz Zoonotische Infektionskrankheiten aus.

In den Sessions Pathogenesis and Modelling of zoonotic diseases, Risk Assessment and Epidemiology, Innate and Adoptive Immune Response, Antimicrobial Use and Resistance, Selected Plenary Talks of the Research Network of Zoonotic Infectious Diseases, New and Re-Emerging zoonotic diseases, Public Health, Pathogen-Cell Interaction, Novel Methods, Diagnostics and NGS und Epidemiology and Ecology of zoonotic infections wurde sowohl dem wissenschaftlichen Aspekt des Symposiums, der Zusammenarbeit mit dem Forschungsnetz als auch ÖGD-relevanten Themen Rechnung getragen. Abgerundet wurde dies durch die Keynote Vorträge etablierter nationaler und internationaler Wissenschaftler/innen wie Dr. Alexandra Mailles (French Public health Agency/ Santé publique France), Prof. Dr. Rene S. Hendriksen (Technical University of Denmark, Dänemark), Dr. Leonard Hamschmidt (Gesundheitsamt Oldenburg) und Dr. Terry Jones (University of Cambridge, GB).

Besonders angeregte und spannende Diskussionen riefen die Vorträge von Prof. Dr. Andrea Maisner (Philipps Universität Marburg) und dem Journalisten Kai Kupferschmidt in der Impulssession "Science Communication" hervor. Die Förderung des akademischen Nachwuchses war auch 2018 ein wichtiger Bestandteil des Symposiums. Neben dem hohen Anteil von Nachwuchswissenschaftler*innen unter den über 150 eingereichten Abstracts sei in diesem Zusammenhang noch das sehr beliebte Nachwuchsfrühstück sowie die Verleihung der Posterpreise an die Autor*innen besonders herausragender Poster aus den Einreichungen der Nachwuchswissenschaftler*innen verwiesen.

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Nachwuchsworkshop 2018

Der Nachwuchsworkshop 2018 der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen fand vom 15.-16. Oktober 2018 in Räumlichkeiten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), Standort Berlin-Jungfernheide, statt.

Angeboten wurden dieses Jahr zwei parallel verlaufende Sessions: „Scientific Writing“ und „Presenting (in) Science – How to own the stage on international conferences”.

28 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler verschiedener deutschen Hochschulen, Universitätskliniken und Bundesforschungseinrichtungen nahmen teil. Die Session „Scientific Writing“ vermittelte den Teilnehmern grundlegende Informationen zur Erstellung, Gliederung und dem Aufbau eines wissenschaftlichen Konzeptes sowie zur Verwendung adäquater Formulierungen. Außerdem beschäftigten sich die Teilnehmer mit Optimierungsstrategien hinsichtlich korrekter Literaturrecherche. Der berufliche Hintergrund des Trainers als Scientific Writer sorgte für die nötige Aktualität und Praxisnähe der Übungstexte. „Presenting (in) Science – How to own the stage on international conferences“ vermittelte den Teilnehmern Professionalität, Souveränität und Sicherheit beim Vortragen in internationalen Veranstaltungen. Die einzelnen Aspekte wurden in einer Kombination aus theoretischen Vorträgen und daran anschließenden praktischer Übungen durch zwei speziell ausgebildete Trainer vorgestellt und eingeübt. Am Ende der jeweiligen Veranstaltungstage fanden auch in diesem Jahr gemeinsame Abendessen für alle Teilnehmer samt der Referentin und Referenten des Workshops statt. An dieser Stelle ein besonderer Dank an die Verantwortlichen am BfR für die zuvorkommende und sehr angenehme Zusammenarbeit.

Mit diesem Workshop endet das Format "Doktoranden-/Nachwuchsworkshop" [2010-2018]. Im Namen der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen bedanken wir uns bei allen Teilnehmer/innen und Referenten/-innen der vergangenen 8 Jahre.

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Junior Scientist Zoonosen Meeting 2018

Seit 2013 findet das beliebte Treffen der Nachwuchswissenschaftler/innen der Zoonosenplattform, das Junior Scientist Zoonoses Meeting (JSZM), einmal jährlich an einer renommierten Forschungseinrichtung in Deutschland statt. Diesjähriger Veranstaltungsort war vom 7. bis 9. Juni 2018 das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) in Hamburg. Mit knapp sechzig Teilnehmern war es das bislang Größte seiner Art.

Als Vortragende waren Prof. Dr. Sascha Al Dahouk (Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin), Prof. Dr. Marylyn Addo (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf), Dr. Jan Brase (Georg-August-Universität Göttingen), Dr. Katja Brase (Boehringer-Ingelheim), Fabian Flüchter (Bucerius Law School, Hamburg), Prof. Dr. Gülsah Gabriel (Heinrich-Pette-Institut, Hamburg), Prof. Dr. Hans-Dieter Klenk (Philipps-Universität Marburg), Dr. Sascha Knauf (Deutsches Primatenzentrum Göttingen), Dr. Björn Petersen (Friedrich-Loeffler-Institut Mariensee), Prof. Dr. Martin Pfeffer (Universität Leipzig), Prof. Dr. Ulrich Schaible (Forschungszentrum Borstel), Dr. Julia Steinhoff-Wagner (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), Prof. Dr. Egbert Tannich (BNITM) und Dr. Anna Tschaut (Technische Universität Dresden) vertreten.

Wie auch in den Vorjahren wurde das Meeting auf Initiative und mit organisatorischer Unterstützung der Mitarbeiter des Standortes Riems durch engagierte Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen der Zoonosenplattform organisiert.

Der erste Tag des Meetings stand ganz im Sinne der Round Table Diskussionen, in denen die Teilnehmer anhand eines Posterbeitrages ihre Forschungsarbeiten vorstellten. Die folgenden Tage boten ein vielfältiges Programm mit kompetenten Referenten/-innen zu diversen Themen wie Datenmanagement, Schutz von Studienergebnissen als geistigem Eigentum, Optimierung von Posterpräsentationen und neuen Präsentationsformen wie etwa einem „Science Slam“, Seuchenkontrolle via Gene-Editing uvm. Hinsichtlich individueller Karriereplanung boten Herr Prof. Dr. Hans-Dieter Klenk von der Philipps-Universität Marburg und Frau Dr. Katja Brase (Boehringer-Ingelheim) einen Einblick in ihre jeweiligen beruflichen Werdegänge. Besonderer Beliebtheit der Teilnehmer erfreuten sich die Motivationsvorträge, die ein Alleinstellungsmerkmal der JSZM-Veranstaltungsreihe darstellen.

Am letzten Tag des JSZM fand erstmals eine gemeinsame Veranstaltung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit und dem Tropenmedizinerkurs am BNITM im Sinne des One Health Gedanken statt. An dieser Stelle sei Dr. Sophie Schneitler (Krankenhaus Bethanien, Solingen), Prof. Dr. Gerd Burchard (BNITM) und Dr. Philip Eisermann (BNITM) für ihre Unterstützung bei der Organisation gedankt.

Im Rahmen des JSZM 2018 wurde Frau Dr. Kore Schlottau (Friedrich-Loeffler-Institut Riems) zur neuen Nachwuchswissenschaftlervertreterin im Internen Beirat der Nationalen Forschungsplattform gewählt.

Abschließend sei Herrn Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit als Gastgeber und Frau Dr. Jessica Tiedke (beide BNITM), für die hervorragende Unterstützung vor Ort gedankt. Der Veranstaltungsort für das JSZM 2019 steht noch nicht fest; denkbar ist eine Forschungseinrichtung in Berlin oder das Friedrich-Loeffler-Institut, Greifswald Insel Riems.

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Veranstaltungen in Kooperation mit der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf

2018 fanden wieder vier Veranstaltungen des sich aufgrund der großen Erfolgs fest etablierten Veranstaltungsformats statt.

Die Themen waren "Nagetier-übertragene Zoonosen: Mäuse, Ratten und ihre Mitbringsel (5. Mai 2018, Berlin), „Ebola, Lassa, MERS und Co - vorbereitet auf den Ernstfall?" (18. September 2018, Düsseldorf), "Rodent-Borne Diseases" (06. September 2018, Berlin) und "Influenza - Auswirkung der zoonotischen und der saisonalen Grippe" (27. November 2018, Berlin)

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Veranstaltungen - Ausblick 2019

 

 

 

Veranstaltungen in Kooperation mit der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf

19.02.2019: MRE – Vorbeugung und Schutz. Hand in Hand! (Düsseldorf)

14.05.2019: Vektor-übertragene Zoonosen – Aktuellen Szenarien in Deutschland und darüber hinaus (Globale Gesundheit) (Berlin)

19.09.2019: 2011 EHEC Ausbruch– 2019 lessons (to be) learned!? (Düsseldorf)

26.11.2019: Die Zukunft mit Daten. Modelle, die die Welt vereinfachen. (Berlin)

Informationen zur Anmeldung finden Sie in Kürze hier

Junior Scientist Zoonosen Meeting 2019

Abstimmungsprozesse laufen, das Veranstaltungsdatum wird in Kürze auf der Webseite der Zoonosenplattform und über den Mitgliederverteiler bekannt gegeben.

National Symposium on Zoonoses Research 2019

Das Symposium 2019 wird vom 16.10. - 18.10.2019 in bewährter Tradition im Hotel Steglitz International stattfinden. Weitere Informationen werden in Kürze auf der Webseite der Zoonosenplattform und über den Mitgliederverteiler bekannt gegeben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fördernews

 

 

 

Nationale Förderprogramme

Bundeministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Alternativmethoden zum Tierversuch

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, die im internationalen Vergleich führende Position Deutschlands im Bereich der Alternativmethoden zum Tierversuch zu sichern und weiter zu stärken. Um dies zu erreichen wird das BMBF auch zukünftig FuE-Vorhaben mit dem Ziel fördern, die Verwendung von Tieren durch Alternativmethoden zu ersetzen oder zu reduzieren bzw. die Belastung der Versuchstiere auf das unerlässliche Maß zu beschränken (Modul I). Zusätzlich sollen Konzepte für die Verbreitung von Alternativmethoden (etwa die Ausrichtung von Schulungen und Trainingskursen) sowie Strategien für die Implementierung von Alternativmethoden unterstützt werden (Modul II). Der zeitnahen und möglichst umfassenden Ausschöpfung von 3R-Potenzialen wird in beiden Modulen große Bedeutung beigemessen.

Einreichungsfrist: 15. März 2019

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Integration der Region Mittelost- und Südosteuropa in den Europäischen Forschungsraum" (Bridge2ERA)

Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, insbesondere die Länder in Mittelost- und Südosteuropa über gemeinsame Forschungs- und Innovationsprojekte besser in den Europäischen Forschungsraum einzubinden. Vor diesem Hintergrund wird die Vorbereitung gemeinsamer Anträge deutscher Einrichtungen mit Partnern in den Zielländern zum Europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 sowie zu anderen forschungsrelevanten europäischen Programmen gefördert.

Einreichungsfrist: 17. Dezember 2018 (Projektskizze)

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Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Priority Programme "Innate Lymphoid Cells"

The programme intends to bring together immunologists, microbiologists, and clinical scientists such as gastroenterologists, rheumatologists and dermatologists as well as scientists interested in epithelial cell biology and experts in key technologies.

Einreichungsfrist: 30. Januar 2019

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Deutsch-Israelische Projektkooperation (DIP)

Participant institutions in Israel are invited to submit proposals which may come from all fields of science and research. Proposals shall be so designed as to be carried out in close cooperation between the Israeli and the German project partners.

Einreichungsfrist: 31. März 2019

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German-Argentinian Collaboration in Research

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the National Council for Scientific and Technological Research (CONICET) are pleased to announce the third call for proposals to fund joint German-Argentinian research projects in the following areas:Physical Chemistry,Materials Science and Engineering, Geosciences, Neurosciences, Molecular and Clinical Infectology and ImmunologySocial Sciences and Humanities

Einreichungsfrist: 05 April 2019

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Volkswagenstiftung

Zwischen Europa und Orient - Mittelasien/Kaukasus im Fokus der Wissenschaft

Ziel dieser Iniative ist es, gemeinsam mit den ortsansässigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern relevante Forschungsthemen zu bearbeiten und die intraregionale Zusammenarbeit zu stärken.

Einreichungsfrist: Anträge auf strukturell-orientierte Maßnahmen: jederzeit möglich!

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Wissen für morgen – Kooperative Forschungsvorhaben im sub-saharischen Afrika

Mit dieser Initiative möchte die VolkswagenStiftung einen Beitrag zum Aufbau und zur nachhaltigen Stärkung von Wissenschaft aller Disziplinen im sub-saharischen Afrika leisten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Stärkung von Wissenschaftskooperationen zwischen deutschen und afrikanischen Forschenden auf Augenhöhe sowie der Qualifizierung und Weiterbildung des afrikanischen wissenschaftlichen Nachwuchses.

Einreichungsfrist: Anträge für Sommerschulen/Workshops sind jederzeit möglich

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"Symposien und Sommerschulen"

Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln.

Einreichungsfrist: Symposien: 10. September 2019 ; Anträge für Sommerschulen/Workshops sind jederzeit möglich

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Experiment - Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen

Die Exploration ausgesprochen gewagter Forschungsideen, die etabliertes Wissen grundlegend herausfordern, unkonventionelle Hypothesen, Methodik oder Technologien etablieren wollen oder ganz neue Forschungsrichtungen in den Blick nehmen, wird derzeit kaum über das in Deutschland etablierte Förderangebot berücksichtigt. Hier setzt die Förderinitiative "Experiment!" an, mit der die VolkswagenStiftung grundlegend neue Forschungsvorhaben mit ungewissem Ausgang in der Startphase unterstützt. Ein Scheitern des Konzeptes und unerwartete Befunde werden als Ergebnis akzeptiert.

Einreichungsfrist: 01. August 2019

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Förderangebot für geflohene Wissenschaftler*innen

Die VolkswagenStiftung möchte Wissenschaftler(innen), die aus ihren Heimatländern nach Deutschland fliehen mussten, bei der Integration in das hiesige Wissenschaftssystem und unsere Gesellschaft unterstützen und ihnen helfen, ihre wissenschaftliche Karriere in Deutschland fortzuführen.

Einreichungsfrist: Nur nach persönlicher Rücksprache mit dem Förderer

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Freigeist-Fellowships

Das Angebot richtet sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten.

Einreichungsfrist: 10. Oktober 2019

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Lichtenberg-Stiftungsprofessuren

Mit den "Lichtenberg-Stiftungsprofessuren" möchten der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und die VolkswagenStiftung das hierzulande noch neue Förderinstrument des Endowments an Universitäten in Deutschland etablieren. Damit werden Hochschulen dabei unterstützt, herausragende Wissenschaftler(innen) aus innovativen, zukunftsträchtigen und risikoreichen Forschungsfeldern zu gewinnen.

Einreichungsfrist: Antragsstellung jederzeit möglich

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Kurswechsel - Forschungsneuland zwischen den Lebenswissenschaften und Natur- oder Technikwissenschaften

Viele aktuelle Forschungsfragen im Schnittfeld von Lebenswissenschaften einerseits und von Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften andererseits lassen sich nur interdisziplinär lösen. Hier setzt die Förderinitiative "Kurswechsel" an, mit der die VolkswagenStiftung einen Anreiz setzen möchte, die eigene Expertise fachübergreifend zu erweitern und sich als Team optimal für interdisziplinäre Herausforderungen aufzustellen.

Einreichungsfrist: 15. Januar 2019

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Momentum - Förderung für Erstberufene

"Momentum" bedeutet der entscheidende Augenblick bzw. ist die englische Bezeichnung der physikalischen Größe für Impuls. In diesem Sinn sind mit dieser Initiative Wissenschaftler(innen) in einer frühen Phase nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur adressiert. Ziel ist es, ihnen in dieser Karrierephase Möglichkeiten zur inhaltlichen und strategischen Weiterentwicklung ihrer Professur zu eröffnen.

Einreichungsfrist: 14. Juni 2019

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Offen - für Außergewöhnliches

Für Projektideen, die ein außergewöhnliches Forschungsdesign verfolgen, visionäre Anstöße in die Wissenschaft geben oder für deren Akzeptanz die Neutralität eines privaten Förderers wichtig erscheint, gibt es das Angebot "Offen – für Außergewöhnliches". Hier fördert die Stiftung herausragende Ideen außerhalb vorgegebener Raster, quer zu Disziplinen und zum Mainstream.

Einreichungsfrist: Antragsstellung nur nach persönlicher Rücksprache

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Förderung über die Zoonosenplattform

Förderung von Pilot- und Querschnittsprojekten

Das Ziel der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen ist es, die Vernetzung zwischen den wissenschaftlich an Zoonosen forschenden Arbeitsgruppen aus Humanmedizin, Tiermedizin und Infektionsbiologie an universitären und außeruniversitären Standorten in Deutschland zu intensivieren. Gleichzeitig soll die Forschung an standort- und themenübergreifenden Projekten sowie die bessere Nutzbarkeit von Forschungsergebnissen vorangetrieben werden. Dementsprechend können Projektanträge für innovative Pilotprojekte und vernetzende Querschnittsprojekte kontinuierlich über die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen eingereicht werden. Über die Förderung eines Pilot- und Querschnittsprojekts beschließt der Interne Beirat der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen.

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Förderung von themenspezifischen Workshops

Die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen fördert wissenschaftliche Veranstaltungen, die der Anbahnung neuer Kooperationen und Projekte im Bereich der Zoonosenforschung dienen. Gefördert werden Veranstaltungen in Deutschland, die einen hohen Vernetzungsgrad von Human- und Veterinärmedizin sowie institutionsübergreifenden Charakter aufweisen. Über die Förderung eines themenspezifischen Workshops beschließt der Interne Beirat der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen.

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Europäische Förderprogramme

European Commision

ERC Proof of Concept Grant

Frontier research often generates unexpected or new opportunities for commer cial or societal application s . T he ERC Proof of Concept Grants aim to maximise the value of the excellent research that the ERC funds, by funding further work (i.e. activities which were not scheduled to be funded by the original ERC frontier research gran t) to verify the innovation potential of idea s arising from ERC funded project s . Proof of Concept Grants are therefore on offer only to Principal Investigators whose proposals draw substantially on their ERC funded research

Einreichungsfrist: 22. Januar 2019

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ERC Consolidator Grant

ERC Consolidator Grants are designed to support excellent Principal Investigators at the career stage at which they may still be consolidating their own independent research team or programme. Applicant Principal Investigators must demonstrate the ground-breaking nature, ambition and feasibility of their scientific proposal.

Einreichungsfrist: 07. Februar 2019

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Mining big data for early detection of infectous diseases threats driven by climate change and other factors

A range of factors is responsible for the (re-)emergence of infectious disease threats, including antimicrobial resistance, altering the epidemiology and spread of disease in a changing global environment. These include drivers such as climate change and associated environmental impacts, population growth, unplanned urbanisation and high mobility, as well as animal husbandry or intensive farming practices. At the same time, tools for infectious disease diagnostics and surveillance are evolving rapidly, allowing for ever more accurate diagnosis in ever shorter time. The use of next generation sequencing combined with surveillance data, health registries and societal data from informal/non-traditional sources (e.g. social media) holds promise for improving individual and population health. Current advanced IT technologies offer the opportunity to integrate such big data sets and could enable the rapid and personalised treatment of infected patients, and bolster the detection, tracking and control of infectious disease outbreaks.

Einreichungsfrist: 16. April 2019

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Towards a next generation influenza vaccine to protect citizens worldwide - An EU-India collaboration

Seasonal influenza is a major health burden, with an estimated 500,000 deaths around the world each year.[1] A further threat from influenza is the non-seasonal emergence of new strains, which have the potential to result in major influenza pandemics. Despite the large danger posed by both seasonal and pandemic influenza, vaccines against flu are only moderately effective.[2] In addition, current influenza vaccines need to be developed every year, as they only work against a narrow range of the hugely variable influenza subtypes, and are also highly vulnerable to strain mutations after an annual vaccine has been developed. Improved influenza vaccines would simultaneously ease a significant global health burden, and help the international community to better prepare in the event of an influenza pandemic.

Einreichungsfrist: 16. April 2019

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Support for the functioning of the Global Research Collaboration for Infectious Disease Prepardness

Human health worldwide is increasingly threatened by potential epidemics caused by existing or newly emerging infectious diseases, including those that are resistant to antimicrobial agents. With globalisation, people movement and trade at record highs, pathogens can spread further and faster than ever before in human history. To fight such an international challenge, the EU must think globally and coordinate with international infectious disease research funders. It is for this reason that the Global Research Collaboration for Infectious Disease Preparedness (GloPID-R)[1] was established in 2013 in response to a request for coordination by the Heads of International Research Organizations. Years on, GloPID-R now provides an important platform for infectious disease research funders to work together to better tackle deadly outbreaks such as Ebola, yellow fever, Zika and plague. In order to save lives, a research response to an epidemic needs to be quick, flexible, comprehensive and global. For this reason, besides directly coordinating research to infectious disease outbreaks GloPID-R Members also work to improve the underlying international framework in which this research takes place. Ongoing efforts with the network include in-depth discussions on improved data-sharing during outbreaks, creating links between clinical trial networks, and the inclusion of social science into research responses to public health emergencies. The above work, and more, requires a large amount of administrative support to GloPID-R Members. To maintain GloPID-R, facilitate its ongoing and new work streams, and to increase the effectiveness of the network, further administrative and technical support in the form of a secretariat is warranted.

Einreichungsfrist: 16. April 2019

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Forschungspreise

 

 

 

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Deutsch-Afrikanischer Innovationsförderpreis

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat in seinem "Aktionsplan Internationale Kooperation" die Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Schwellenländern als ein strategisches Arbeitsfeld umrissen. Die BMBF-Afrika-Strategie gibt der Kooperation mit Partnerländern in Afrika einen kohärenten Rahmen, innerhalb dessen eine Vielzahl von Initiativen zur Stärkung von Wissenschafts- und Innovationssystemen in afrikanischen Partnerländern umgesetzt werden. Der Deutsch-Afrikanische Innovationsförderpreis gliedert sich in diese Aktivitäten ein. Nach der ersten Bekanntmachung im September 2016 und der im Mai 2018 stattgefundenen Preisverleihung, wird das Förderinstrument mit dieser Bekanntmachung fortgeführt.

Einreichungsfrist: 05. Januar 2019

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Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Communicator-Preis 2019

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) schreibt erneut den „Communicator-Preis – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes“ aus. Dieser Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende Leistungen in der Wissenschaftskommunikation vergeben und ist mit einem Preisgeld von 50 000 Euro dotiert.

Einreichungsfrist: 04. Januar 2019

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Impressum

 

 

 

Die Fördernews der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen erscheinen in regelmäßigen Abständen. Sollten Sie kein Interesse an weiteren Ausgaben unserer Fördernews haben, dann senden Sie eine E-Mail an: info@zoonosen.net.

Haben Sie einen Newsletter der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen verpasst? – Hier können Sie ihn nachlesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Forschungsförderungsteam der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen am Standort Münster

E-Mail:

friederike.jansen@ukmuenster.de

sebastian.sprengel@ukmuenster.de
Website: www.zoonosen.net

Bildnachweis Banner: Prof. Dr. E. M. Liebler-Tenorio, Jena

Bildnachweis Weihnachtsbaum: Malte Belau

Bildnachweis Christian Drosten: Wiebke Peitz, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Bildnachweis Ilia Semmler: Birgit Forman, Charité – Universitätsmedizin Berlin

 

 

 

 

 

 

 

 


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Workshop "Vektor-übertragene Zoonosen - Aktuelle Szenarien in Deutschland und darüber hinaus"

14.05.2019
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Tierärztefortbildung: "West-Nil-Virus und mögliche Differentialdiagnosen"

16.05.2019
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DIP

Einblick in die Datenbank der Zoonosenplattform

Beispiel: Mitgliederverteilung